Anna-Walch-Haus

Über das Anna-Walch-Haus

Das Anna-Walch-Haus liegt in einer traumhaft schönen Lage, mitten in Karlsruhe am nördlichen Rand der Günther-Klotz-Anlage. Das Haus bietet Platz für 151 Menschen, die hier in einer Umgebung leben, die kaum schöner sein könnte.

Um das Anna-Walch-Haus führen zahlreiche rollstuhlgerechte Wege an Teichen und Grünflächen entlang, die zum Verweilen und Spaziergänge mitten in der Natur im Günther-Klotz-Park einladen. Auf dem großen Parksee werden Bootsfahrten mit Ruderbooten angeboten. Auch die Alb, die durch den Park fließt, eignet sich hervorragend für Spaziergänge.

An der Parkseite des Anna-Walch-Hauses befindet sich das öffentliche Anna´s Café. Hier können Bewohner und Gäste frischen Kuchen und Getränke auf  der idyllischen Terrasse mit Blick in den Park genießen.

Das Pflegeheim trägt seit 1979 den Namen von Anna Walch (1881 – 1966), die sich, obwohl sie selbst ein schweres Leben hatte, für andere Menschen einsetzte.

Wer war Anna Walch?

Die Namensgeberin des Pflegeheims am Gustav-Heller-Platz wurde am 20. November 1881 in Sinsheim geboren. Nach dem Tod des Vaters zog sie mit Mutter und Geschwistern nach Karlsruhe. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und war als 25 jährige Abteilungsleiterin eines Karlsruher Kaufhauses.

Ihr eigentliches Anliegen war jedoch die Frauen- und Sozialpolitik auf kommunaler Ebene. 1925 veranstaltete sie Basare für Wohltätigkeitszwecke. Nach dem zweiten Weltkrieg gründete sie eine Notverkaufsstelle, eine Art Second-Hand-Shop für in Not geratene Familien, die sie jahrelang leitete. Bei ihrem herausragendem Engagement war es nur folgerichtig, dass sie sich im Dezember 1947 in das Karlsruher Kommunalparlament wählen ließ, als erste Frau in der CDU und als zweite Frau überhaupt. Sie gehörte diesem Gremium bis 1956 an.

In der Frauenpolitik sah Anna Walch hauptsächlich soziale Gesichtspunkte, das Thema Gleichberechtigung lag ihr fern, ganz im Sinne der Tradition katholischer Frauenarbeit jener Zeit die ´Mutter und Schwesternarbeit` als Hauptaufgabe der weiblichen Bevölkerung sah.

Privat erlitt Anna Walch herbe Schicksalsschläge. Im ersten Weltkrieg verlor sie ihren Mann, im zweiten Weltkrieg fiel der einzige Sohn.

Anlässlich ihres75. Geburtstages bekam sie 1956 das Bundesverdienstkreuz verliehen für ihr politisches und karitatives Wirken. Anna Walch starb am 17. März in Karlsruhe.

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Anna Walch (1881 – 1966)

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